Wir fördern und unterstützen ehrenamtliches Engagement von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Thales setzt sich im Rahmen seiner Corporate-Responsibility-Strategie nicht nur als Unternehmen für die Gesellschaft ein. Auch die Menschen, die in unserem Konzern arbeiten, möchten wir dazu ermutigen, sich gemeinnützig zu engagieren. Daher fördern wir aktiv das ehrenamtliche Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Um diesen Gedanken noch fester im Unternehmen zu verankern und die Beschäftigten bei Ihren Bemühungen zielgerichtet und im Rahmen unserer Strategie zu unterstützen, wurde 2014 die Thales Foundation gegründet. Die Thales Foundation fördert ausgewählte Initiativen mit aktiver Beteiligung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Bildung und humanitäre Hilfe. 

Folgende Ziele stehen beim institutionellen Engagement im Mittelpunkt:

>> Fähigkeiten und Technologien in zwei Fokusgebieten entwickeln

  • Bildung und Wissen: Naturwissenschaftlicher Unterricht und innovative Unterrichtsmethoden
  • Humanitäre Hilfe: Risikoprävention und Vorsorge bei Naturkatastrophen


>> Zusammenarbeit mit externen Interessensgruppen fördern
>> Unternehmenskultur eines langfristigen Community Engagements begünstigen

Konkrete Fragen dazu richten Sie bitte an foundation@thalesgroup.com

Die Stiftungsziele orientieren sich an unserer grundlegenden Strategie und geben den Rahmen für alle lokalen Aktivitäten vor

Aus dem durch die Thales Foundation definierten Rahmen für unser soziales Engagement leiten wir auch ab, in welchen Bereichen sich Thales Deutschland aktiv einbringt und welche Aktionen und welche Maßnahmen von uns deutschlandweit gefördert werden. Dieses Konzept umfasst auch unsere Sponsoring-Maßnahmen.

BILDUNG UND WISSEN: NATURWISSENSCHAFTLICHER UNTERRICHT UND WISSENSCHAFTLICHE UNTERRICHTSMETHODEN

Die sogenannten MINT-Fähigkeiten (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) sind von entscheidender Bedeutung, um die globalen Herausforderungen zu bewältigen, mit denen wir im Zusammenhang mit der wachsenden Erdbevölkerung, schwindenden Rohstoffen und dem Klimawandel konfrontiert werden.

Mit Lücken bei grundlegenden MINT-Fähigkeiten sind Jugendliche für die heutige Arbeitswelt schlecht gerüstet. Außerdem können insbesondere in schwachen Regionen die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedürfnisse der Länder mit unzureichend qualifiziertem Nachwuchs nur schwer erfüllt werden. Dies ist jedoch essentiell für eine nachhaltige Entwicklung.

In fast allen Industrienationen entscheiden sich heute zu wenige junge Menschen, insbesondere Mädchen und junge Frauen, für einen naturwissenschaftlichen Beruf. 

Thales sieht deshalb eine große Herausforderung darin, die Chancengleichheit in der MINT-Bildung wiederherzustellen und Kinder und Jugendlich für diesen wichtigen Bereich zu begeistern. Wichtige Säulen sind dafür insbesondere die Überarbeitung bisheriger Lehrmethoden und Lehrpläne, eine bessere Qualifizierung von Lehrerinnen und Lehrern in diesen Bereichen sowie ein allgemeines Umdenken in der Gesellschaft hinsichtlich Naturwissenschaften und technischen Berufen – insbesondere in Bezug auf Mädchen und Frauen in diesen Bereichen. Dabei möchte Thales unsere Gesellschaft mit seinen Initiativen im Rahmen der Thales Foundation aktiv unterstützen! Denn die Welt braucht hochqualifizierte Männer und Frauen, die innovativ denken und in der Lage sind, kreative Lösungen zu entwickeln.

Hier finden Sie Erläuterungen zu aktuellen Trends und Themen in den Bereichen naturwissenschaftlicher Unterricht und innovative Unterrichtsmethoden: Hintergrundpapier (PDF)

Hier gelangen Sie zu unserer Konzern-Website der Thales Foundation mit weitergehenden  Informationen (auf Englisch): Fokusthema Bildung

Fragen, Kommentare und Anregungen können Sie per E-Mail an foundation@thalesgroup.com richten.

HUMANITÄRE HILFE: RISIKOPRÄVENTION UND VORSORGE BEI NATURKATASTROPHEN

Jedes Jahr sind weltweit circa 250 Millionen Menschen von Naturkatastrophen betroffen. Diese Anzahl wird bis 2015 voraussichtlich um 54 Prozent auf jährlich 375 Millionen ansteigen. Dabei sind die Entwicklungsländer am stärksten gefährdet; dort sind die wirtschaftlichen Verluste durch Naturgefahren 20 Mal so hoch (in Prozent vom BIP) wie in den Industrieländern. Die Kombination aus zunehmender Verstädterung – bis 2015 soll die Zahl der Megastädte auf 60 anwachsen – und Klimawandel wird zu humanitären Krisen mit verheerenden Auswirkungen und hohen Opferzahlen führen (Ernährungsunsicherheit, Epidemieausbrüche oder schwere Naturkatastrophen). Das Bevölkerungswachstum betrifft vor allem Entwicklungsländer und städtische Gebiete - oftmals hochwassergefährdete Orte an Flüssen oder Küsten.

Die Internationale Strategie zur Reduzierung von Katastrophen (International Strategy for Disaster Reduction – ISDR) der Vereinten Nationen definiert für dieses Themengebiet drei Schlüsselkonzepte:

  • Verringerung des Katastrophenrisikos: die Gesamtheit der systematischen Maßnahmen zur Analyse und Kontrolle der Ursachen von Katastrophen
  • Vorsorge: Aktivitäten und Maßnahmen, die im Vorfeld ausgeführt beziehungsweise getroffen werden, um auf die Folgen einer Naturkatastrophe wirksam reagieren zu können
  • Vorbeugung: als ein allgemeines Konzept, das sich auf Aktionen bezieht, die negative Folgen von Naturgefahren vermeiden und Naturkatastrophen sowie technologische und biologische Katastrophen verhindern und mildern sollen


Innovative Technologien verbessern das Katastrophenmanagement in allen Phasen (Präventions-, Vorsorge-, Hilfs- und Bewältigungsmaßnahmen). Sie fördern die verstärkte Einbeziehung und das Empowerment der betroffenen Gemeinschaften und erlauben eine bessere Koordination humanitärer Hilfsmaßnahmen. Die Informations- und Kommunikationstechnik wird aktuell im Wesentlichen zur Verbreitung von Warnungen (Vermeidung von Risiken für Bevölkerungsgruppen) und zur Weitergabe von Informationen verwendet. Neue Technologien wie Mobiltelefone, SMS, die Kartierung von Krisengebieten und soziale Medien bieten den betroffenen Personenkreisen bessere Möglichkeiten, um auf nützliche Informationen zuzugreifen und diese zu verbreiten. 

Thales legt daher den zweiten Aktionsschwerpunkt der Thales Foundation auf die Verringerung und Vermeidung des Katastrophenrisikos mit humanitären Technologien.

Hier finden Sie Erläuterungen zu aktuellen Trends und Themen im Bereich humanitäre Hilfe: Hintergrundpapier (PDF) 

Hier geht es zur Website (auf Englisch): Fokusthema humanitäre Hilfe


 

Hier gelangen Sie zur Konzern-Website der Thales Foundation mit weitergehenden Informationen: foundation.thalesgroup.com (auf Englisch). Dort können Sie auch Fragen, Kommentare und Anregungen können Sie per E-Mail an foundation@thalesgroup.com direkt an die Thales Foundation richten. ​

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