Frauen in MINT: Ministerin Raab besucht Technikerinnen bei Thales

Bild: Gründerinnen von Thales Women in Network mit Frauenministerin Susanne Raab (v.l.n.r. Claudia Kernstock, BM Susanne Raab, Ruth Boyer)  ©Christian Husar

Frauen- und Integrationsministerin Susanne Raab hat heute Thales besucht, das stark auf weibliches Technik-Know-How setzt. Mit 400 Mitarbeiter_innen in Österreich entwickelt Thales Technologielösungen für die kritische Infrastruktur – vom Bahnverkehr bis zu Satellitennavigation.

Mit der Gründung des Frauennetzwerks „Thales Women in Network“ möchte der Konzern Expertinnen im Haus und über das eigene Unternehmen hinaus auch mit anderen Organisationen vernetzen. Ein Schwerpunkt ist dabei das Fördern junger Technikerinnen.

Frauenministerin Raab traf im Rahmen eines Netzwerktreffens Mahmuda-Mohasin Mollah, die als Trainee bei Thales begann und nun für den Laboraufbau einer Technologieplattform zuständig ist, die alle sicherheitskritischen Bahnlösungen von Thales sicher macht. Außerdem tauschte sich Ministerin Raab mit Melanie Gartner-Pohl aus, die derzeit für die ÖBB daran arbeitet, das Stellwerk im Zugverkehr zu digitalisieren und in eine Cloud zu bringen.

“Frauen in technischen Berufen haben eine starke Vorbildwirkung und können jungen Mädchen Mut machen, indem sie Berührungsängste mit ,typisch männlichen‘ Berufsbildern nehmen. Wenn wir mehr Mädchen und junge Frauen für MINT-Berufe begeistern können, stehen ihnen gute Karriere- und Verdienstmöglichkeiten offen. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Verringerung der Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern“, so Raab.

Für Thales Österreich CEO Hannes Boyer ist „Diversität“ mehr als ein Schlagwort: „Als großes Unternehmen ist es eine Verpflichtung Begabung und Talent zu fördern. Ich bin sehr stolz zu sehen, wie sich Technikerinnen aus unserem Unternehmen entwickeln und damit in Ihrer Vorbildfunktion Studentinnen motivieren, ihre Karriere ebenfalls in der Technologie Branch zu starten.“