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Im Cluster Luftverteidigung/Luftraumüberwachung zeigt Thales Deutschland vor allen seine Fähigkeiten als Systemlieferant. Besonders die breite Radar- und Führungssystemkompetenz des Unternehmens kommt hierbei zum Tragen.

So kann das Unternehmen eine maßgeschneiderte Systembetreuung über den gesamten Lebensweg anbieten, die „off-the-shelf“ zur Verfügung steht. Neben der traditionellen Bedarfsinstandsetzung über die verschiedenen Rahmenverträge hat Thales bereits speziell im Radarbereich in Zusammenarbeit mit dem Kunden neue Vertragsmodelle erarbeitet.

Luftverteidigung und Luftraumüberwachung ist eine für den Einsatz und den Heimatschutz gleichermaßen kritische Aufgabe. Thales Deutschland hat durch seine breite Radar- und Führungssystemkompetenz eine internationale Führungsposition. Neue Herausforderungen, wie zum Beispiel C-RAM, ABT inkl. UAS, TBM, sind nur mit überlegener Sensorik und Verarbeitung zu beherrschen. Für anstehende Beschaffungsprogramme ist Thales Deutschland deshalb bestens gerüstet und hat attraktive Lösungen anzubieten, die fast alle „off-the-shelf“ zur Verfügung stehen. Parallel zu seinen Produkten bietet das Unternehmen ein maßgeschneidertes Angebot an Systembetreuung über den gesamten Lebensweg an. Neben der traditionellen Bedarfsinstandsetzung über die verschiedenen Rahmenverträge hat Thales Deutschland speziell im Radarbereich in Zusammenarbeit mit dem Kunden neue, innovative Vertragsmodelle erarbeitet. Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bietet Thales hier ein speziell auf das Produkt abgestimmtes Servicekonzept an.

Die Einzelthemen in diesem Cluster sind: 

SMART-L EWC Deployable

  • Für das taktische Luftverteidigungssytem TLVS/MEADS wird ein neuer Weitbereichssensor gesucht, der im Zusammenwirken mit den bereits in diesem Programm entwickelten Komponenten wie MFCR, PCU, Werfer usw. die spezifizierte Systemleistung ermöglichen kann. Dazu muss dieser Sensor in einem großen Entfernungsbereich sämtliche Ziele des erweiterten Bedrohungsspektrums entdecken können, z. B. auch TBMs.
  • Das SMART-L-EWC ist ein echtes Active Electronically Scanned Array (AESA)-Radar  mit allen diesbezüglichen Vorteilen, wie zum Beispiel hoher Aperturleistung und „Staring Modes“ (Sektorbetrieb mit feststehender Antenne) zur Erzielung hoher Reichweiten gegen TBM-Ziele und ist daher eine Option für das deutsche Taktische Luftverteidigungssystem (TVLS).
  • Das Radar wird aus den existierenden Komponenten des SMART-L EWC lediglich skaliert und neu „verpackt“, wobei das Trägerfahrzeug des TLVS MFCR mit geringen Modifikationen verwendet wird; d.h. keine Entwicklung sondern lediglich Adaption und effiziente Nutzung von bestehenden Entwicklungsergebnissen. Ein solches abgeleitetes System könnte 2019 zur Verfügung stehen.
  • Durch eine hochmobile Lösung auf einem MAN SX-45 8x8 verfügt das Radar über einen entsprechend hohen Mobilitätsgrad, der den Forderungen TLVS/MEADS voll gerecht wird.

SMART-L EWC Land-based

  • Neben terroristischen Anschlägen gehören ballistische Flugkörper zu den realen Bedrohungen für strategische Ziele auf dem europäischen Festland. Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, dass man eine weltweit einsetzbare Verteidigung gegen eine solche Bedrohung entwickelt. 
  • Ballistische Raketen sind groß, äußerst schnell, fliegen sehr hoch und man muss sie bis in größte Höhen im Überflug verfolgen können. Um diese dann zu bekämpfen oder andere adäquate Gegenmaßnahmen ergreifen zu können ist es wichtig, diese Flugkörper auf eine sehr große Entfernung zu erfassen und zu identifizieren.
  • Das SMART-L-EWC Land-based ist ein L-Band AESA LV Radar, welches nahezu baugleich mit der SMART L-EWC Schiffsversion ist, die in der Niederlanden unter Vertrag ist (das erste Serienradar ist für 2016 geplant).
  • Das Radar ist eine Option für den Ersatz des HADR im ostfriesischen Brockzetel und kann dort in der Doppelnutzung sowohl von der Marine als auch von der Luftwaffe eingesetzt werden. 
  • Aufgrund der hohen Leistungen kann das SMART-L EWC Land-based auch eine Option für die nationale und europäische Missile Defence sein. 
  • Das SMART-L-EWC Land-based ist ein echtes AESA-Radar mit entsprechend hoher Aperturleistung für „Staring Modes“ (Sektorbetrieb mit feststehender Antenne) zur Erzielung hoher Reichweiten gegen TBM-Ziele. 

 

Ground Master 400 

  • Das Ground Master 400 (GM 400) gehört zu den volldigitalen 3D-Radarsystemen der für die Luftraumüberwachung entwickelten Ground-Master-Serie.
  • Es gilt als äußerst genau und zuverlässig und ermöglicht die Erkennung sowohl klassischer als auch neuartiger Bedrohungen. Damit eignet es sich bestens für die Landes- und die taktische Luftraumverteidigung.
  • Das Radar arbeitet mit modernster Technologie und bietet eine überlegene Zielerkennung – vom taktischen Flugzeug, das unter der konventionellen Radarerkennung fliegt, bis hin zu Objekten mit ungewöhnlich kleinem Radarquerschnitt wie Drohnen oder Marschflugkörpern.
  • Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) hat ThalesRaytheonSystems und Thales Deutschland im Dezember 2010 im Rahmen des Programms „Aktives Radarrundsuchgerät für den Einsatzführungsdienst“ (ARED) mit der Lieferung von sechs Langstreckenradaren vom Typ Ground Master 400 beauftragt.

Ground Master 200 

  • Das Ground Master 200 (GM 200) ist der kleinere Bruder des GM 400 mit einer Reichweite von bis zu 250 Kilometern und stimmt mit diesem in vielen Teilen überein. 
  • Mit deutlich höheren Reichweiten, höherer Elevations- und Höhenabdeckung und schnelleren Drehraten (als das LÜR) ist das GM 200 ein geeigneter LÜR-Ersatz, der technisch seinem größeren Bruder in nichts nachsteht. 
  • Das Radar verfügt über Elevationsmehrfachkeulen für längere Verweilzeiten je Azimutposition und damit über die Möglichkeit kohärenter Signalformate zur Detektion langsamer Ziele im Clutter. 
  • Auf nur einem Fahrzeug montiert, garantiert das GM 200 schnelle Auf- und Abbauzeiten. 

MMR (Multi Mission Radar) 

  • Das MMR ist ein S-Band Luftraumüberwachungs-Radar mit einer Reichweite von über 100 Kilometern, das hochmobil auf einem 4x4 LKW (Dingo-Klasse) montiert wird. Neben der Luftraumüberwachung deckt es gleichzeitig auch die Aufgaben AOR (Artillerieortung) und CRAM sowie ATC (Air Traffic Control mit ab und ist deshalb ein echtes Multi Mission Radar.
  • Das Radar beinhaltet viele Komponenten des GM 200 und GM 400 und ist bereits in den Niederlanden unter Vertrag; der Abschluss der Entwicklung ist in diesem Jahr vorgesehen.
  • Aus diesem Grunde ist auch das MRR neben dem GM 200 ab 2016 auch ein geeigneter LÜR-Ersatz mit einem sehr attraktiven Preis- Leistungsverhältnis.
  • Das Radar verfügt über Elevationsmehrfachkeulen für längere Verweilzeiten je Azimutposition und damit über die Möglichkeit kohärenter Signalformate zur Detektion langsamer Ziele im Clutter. Es ist gleichfalls ein AESA-Radar mit entsprechend flexiblen Betriebsarten einschließlich Staring Modes mit feststehender Antenne.
  • Durch seine hohe Genauigkeit ist das MMR auch als WaSys-Sensor (sensor-to-shooter) für Systeme mit Lenkflugkörpern bis zur Leistungsklasse IRIS-T SL oder NASAMS geeignet.