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Dieter Romppel - Thalesgroup
Head of Project Management Train Control

„Die Herausforderung besteht darin, Technik, die seit Jahrzehnten erfolgreich funktioniert, an hochmoderne Technologien anzupassen. Das ist ein interessanter, hochmotivierender Job mit Zukunft.“

MEIN WEG ZU THALES
Ich bin mit einer Ausbildung zum Fernmeldeelektroniker ins Berufsleben eingestiegen, ich komme also aus der Telekommunikationsbranche. Doch die Zukunftsvisionen auf diesem Gebiet haben mich irgendwann nicht mehr gereizt. Das war und ist im Bahnbereich eine ganz andere Herausforderung. Speziell die Bahnsicherungstechnik befand sich im Wandel und das ist auch heute noch extrem spannend. Zum Zeitpunkt meines Wechsels 2003 stand gerade der Spagat an, alt bewährte Technik mit hochmodernen Technologien zu verbinden und zu verbessern, wie zum Beispiel das europäische Zusicherungssystem ETCS (European Train Control System).

ARBEIT UNTERM SPANNUNGSBOGEN
Ich leite das Projektmanagement für die Zugsicherung. Mein Bereich bietet ein kreatives Arbeitsumfeld, weil wir zwei Produktlinien der Zugsicherungstechnik verantworten, die sich gegenseitig ergänzen: die Linienzugbeeinflussung (LZB) und die Fahrzeuggeräte, die On-board Units (OBU). Da beide Produktlinien in unseren Händen liegen, können wir dem Kunden ein Rundum-sorglos-Paket anbieten und spezifische Wünsche integrieren.

Die Linienzugbeeinflussung ist eines der Systeme, die für die Sicherheit im Bahnverkehr ganz entscheidend sind. Sie übermittelt zum einen Führungsgrößen und Fahraufträge an die Triebfahrzeugführer von Zügen, nach denen diese ihre Fahrzeuge steuern. Zum anderen ermöglicht sie die Überwachung des Fahrverhaltens von Zügen, insbesondere wenn es um die Einhaltung der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit in bestimmten Streckenbereichen geht, und erlaubt darüber hinaus einen Eingriff in die Fahrzeugsteuerung, beispielsweise zur automatischen Einleitung eines Bremsvorgangs, wenn der Fahrer nicht rechtzeitig oder stark genug abbremst. Von der Entwicklung bis hin zur Realisierung dieses LZB-Systems liefert mein Team maßgebliche Inhalte.

Fahrzeuggeräte sind das dazu passende Gegenstück im Zug. Diese signaltechnisch sichere Fahrzeugeinrichtung dient der Zuggeschwindigkeitsanzeige für den Triebfahrzeugführer und ermöglicht in Zusammenarbeit mit der LZB die Überwachung von Geschwindigkeiten bis über 300 km/h. Sie wird aber auch in Kombination mit anderen Zugbeeinflussungssystemen eingesetzt. Das System erfüllt die immer höher werdenden signaltechnischen Anforderungen, indem es dem Zugführer über die erwarteten Signalbegriffe und Geschwindigkeitsbegrenzungen anzeigt.

WIR SIND NICHT AUSTAUSCHBAR
Wer bei Bahnsicherung an ein verstaubtes Umfeld denkt, liegt daneben. Der Bahnsektor bietet ein Tätigkeitsfeld mit hochinteressanten Aufgaben. Thales bietet in diesem Sektor besondere Stellenprofile mit Alleinstellungsmerkmal. Der Stellenwert von spezialisierten, nicht austauschbaren Fachkräften ist hoch und wird sehr gut honoriert.

Wer sich als junger Mensch von der Masse abheben möchte, kann das hier gut tun. Denn die Herausforderung besteht darin, Technik, die seit Jahrzehnten erfolgreich im Einsatz ist, an hochmoderne Technologien anzupassen. Das ist ein interessanter, sehr motivierender Job mit Zukunft. Wann immer ich interessierten Studentinnen und Studenten zeige, woraus meine Arbeit besteht und welche Optionen sie bietet, sind sie begeistert.

WIN-WIN DURCH EIN DUALES STUDIUM
Viele meiner Kolleginnen und Kollegen haben ein Duales Studium absolviert. Vor ihnen habe ich große Hochachtung, weil produktive Arbeit mit dem ambitionierten Umfeld des Studiums in kurzer Zeit miteinander in Einklang gebracht werden muss. Aber dieser Studienweg hat für beide Seiten viele Vorteile. Junge Menschen erkennen so früh, ob ihre Vorstellungen mit der Realität übereinstimmen. Und eine Firma kann auf diese Weise Talente frühzeitig erkennen und fördern.

TEAMFÄHIGKEIT ALS DREH- UND ANGELPUNKT
Fachliche Qualifikation sowie analytisches, strukturiertes Denken setzte ich bei neuen Kolleginnen und Kollegen voraus. Außerdem hilft ein zielorientiertes, pragmatisches Vorgehen immer weiter. Aber mit am wichtigsten ist die Teamfähigkeit. In unserer Sparte brauchen wir begabte Leute, die miteinander kommunizieren können, die sich zusammensetzen, strukturiert ein Thema angehen und gemeinsam Lösungswege finden.

Auch ich selbst bin Teil des Teams. Und ich bin stolz darauf, ein Team von effizienten, aufgeschlossenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in ihren Aufgaben zu unterstützen, die produktspezifischen Herausforderungen anzunehmen und Lösungen zu erarbeiten. Damit haben wir eine Basis erreicht, um uns vom Wettbewerb abzuheben, und sind unseren Kunden ein verlässlicher Partner.

IDENTIFIKATION UND FASZINATION
Auch heute noch bin ich von der Bahnsicherheitstechnik fasziniert. Das, gekoppelt mit meiner Neugierde und Kreativität, bringt mir jeden Tag Freude. Ich bin vor allem gern in der Firma, weil ich hier mit vielen Menschen konstruktiv zusammenarbeiten kann. Sie stehen für mich an erster Stelle. Ohne dieses Netzwerk, ohne Teamwork könnte ich meinen Job nicht leisten. Ich erlebe jeden Tag: Je mehr ich selbst gebe, desto mehr bekomme ich zurück. Das tut unheimlich gut und deshalb fühle ich mich bei Thales so wohl. 

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