Experten diskutieren über die Mobilität der Zukunft bei Thales

Am Podium nahmen Platz: Günther Ofner, Vorstandsdirektor des Wiener Flughafens, ÖVP-Verkehrssprecher Andreas Ottenschläger, Moderatorin Eva Komarek, Chief Editor for Trend Topics der Styria  Group, Johann Pluy, Mitglied des Vorstands der ÖBB-Infrastruktur, Hannes Boyer, CEO von Thales in Österreich und Josef Fiala, Vorstandsdirektor der Asfinag. Foto: Stanislav Kogiku 

Die Digitalisierung verändert die Art uns fortzubewegen.

In einer sich heute immer schneller ändernden Welt, eröffnen sich durch die Digitale Revolution neue Möglichkeiten - für Unternehmen ebenso wie für den öffentlichen Bereich. Gleichzeitig steht man riesigen Herausforderungen gegenüber.

Unter dem Motto “Set the route for digitalisation” lud Thales am 21. Mai zum Open Day, wo unter anderem digitale Lösungen für die Mobilität der Zukunft im Eisenbahnbereich gezeigt wurden. Die Kompetenzen rund um Digital Identity & Security stießen bei den Kunden ebenso auf großes Interesse wie die Innovationen für das Air Traffic Management. Mit der Virtual Reality Tower Simulation konnte eindrucksvoll bewiesen werden, dass die Digitale Zukunft bereits heute greifbar ist.

 

Podiumsdiskussion: „Verkehrsinfrastruktur: Vernetzt, intelligent, digital“

Im Anschluss an den Open Day diskutierte ein hochkarätig besetztes Podium im Rivergate über mögliche Chancen und Risiken der neuen Mobilität.

In spannenden Beiträgen wurden wichtige Zukunftsthemen angesprochen. Unter anderem wurde von Günther Ofner (Vorstandsdirektor Flughafen Wien), klar ausgesprochen, dass Mobilität ein Grundbedürfnis sei und trotz steigendem Verkehrsaufkommen der Verzicht darauf oder eine Beschränkung dessen selbst im Lichte der Klimakrise keine Lösung sein könne, sondern vielmehr die Technologien entschlossen umzusetzen seien. Die Geschwindigkeit der Koordination innerhalb Europas müsse an Tempo zulegen, damit die Schieneninfrastruktur auch international bestmöglich genutzt werden kann. Besonders relevant sei das auch für den Güterverkehr. Da waren sich Pluy (Vorstand bei der ÖBB Infrastruktur AG) und Ottenschläger (Verkehrssprecher der ÖVP) einig. Der enorme Zuwachs von 5,6 Prozent beim Güterverkehr auf der Straße zeige laut Fiala (Vorstandsdirektor ASFINAG), dass durch die zum Teil langen Wartezeiten an den Landesgrenzen im Schienenverkehr von vielen Gütertransportunternehmen nach wie vor die "verstopften Autobahnen" bevorzugt würden. In den meisten Bereichen kann Digitalisierung Vorteile bringen. Eine Vernetzung der Technologien zur verkehrsträgerübergreifenden Optimierung fordert daher Hannes Boyer, CEO Thales Austria.

Den Artikel mit einem ausführlichen Bericht zur Podiumsdiskussion finden Sie hier.